Geparden sind nicht
nur extrem schnelle Sprinter und damit die schnellsten Landsäugetiere
der Welt. Wie eine Untersuchung britischer Zoologen nachweisen
konnte, können sie auch sehr schnell starten, abbremsen und die
Richtung ändern. Ermöglicht wird ihnen das durch ihre Rücken- und
Beinmuskeln, die mit 45 Prozent fast die Hälfte ihres Gesamtgewichts
ausmachen.
Um die genauen Fähigkeiten zu dokumentieren haben die
Wissenschaftler Geparden in Botsuana mit Halsbändern ausgestattet,
in die GPS-Sender, Beschleunigungs und Richtungswechselmesser
integriert worden waren.
17 Monate lang konnten die Forscher die
Geparden beobachten und ihre Bewegungen aufzeichnen. 93
Stundenkilometer war die größte gemessene Geschwindigkeit. Das ist
doppelt so viel, wie jemals bei einem Menschen, dem Sprinter Usain
Bolt, gemessen werden konnte. Dessen Rekord lag bei "nur"
43,2 Km/h. Allerdings verbrauchen die hohen Geschwindigkeiten der
Geparden auch sehr viel Energie, weshalb sie diese nur kurzzeitig
einsetzen. Aus diesem Grund liegt ihr Jagderfolg auch nur bei rund 26
Prozent.
Sonntag, 23. Juni 2013
Mittwoch, 12. Juni 2013
Erleichterte Reise mit Haustier
Das Mitnehmen von Tieren in den Urlaub wird zukünftig einfacher. Innerhalb der EU-Mitgliedstaaten sollen Haustiere zukünftig ohne größere Probleme mitreisen dürfen. Dies hat die zuständige EU-Kommission jetzt in Brüssel beschlossen.
"Damit haben zum Beispiel Hunde, Katzen und Frettchen in Begleitung ihrer Besitzer größere Möglichkeiten, innerhalb und in die EU zu reisen", heißt es im EU-Bericht. Vorausgesetzt wird eine Tollwutimpfung und ein einmalig zu beantragender
Tierreisepass, in dem die Impfung verzeichnet sein muss. Auch die Zahl der mitgeführten Tiere ist in Zukunft nicht mehr auf fünf begrenzt, wenn diese beispielsweise an einem Wettbewerb oder einer Ausstellung teilnehmen sollen. Das sollte aber, beispielsweise durch eine Anmeldebestätigung, belegt werden können.
"Damit haben zum Beispiel Hunde, Katzen und Frettchen in Begleitung ihrer Besitzer größere Möglichkeiten, innerhalb und in die EU zu reisen", heißt es im EU-Bericht. Vorausgesetzt wird eine Tollwutimpfung und ein einmalig zu beantragender
Tierreisepass, in dem die Impfung verzeichnet sein muss. Auch die Zahl der mitgeführten Tiere ist in Zukunft nicht mehr auf fünf begrenzt, wenn diese beispielsweise an einem Wettbewerb oder einer Ausstellung teilnehmen sollen. Das sollte aber, beispielsweise durch eine Anmeldebestätigung, belegt werden können.
Sonntag, 9. Juni 2013
Wildtierforschung durch Leibnitz-Institut
Immer mehr schwindet der
Lebensraum freilebender Tiere. Doch wo immer dies möglich ist,
passen sich auch Wildtiere den veränderten Bedingungen an. Eine
interessante diesbezügliche Untersuchung führt aktuell das
Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin durch.
Dafür bittet das Institut um Mithilfe. Wer innerhalb der
Stadtgrenzen ein Wildtier, angefangen von Igeln, über Marder, Rehe
oder Wildschweine sieht, möchte sich bitte
beim Leibnitzinstitut melden. Alle Beobachtungen werden gesammelt und ausgewertet, erklärt die Biologin Karoline Weißhuhn. Dabei geht es weniger um die Erhebung genauer Zahlen. Wissen möchten die Forscher zum Beispiel, welche Kriterien für die Tiere das Stadtgebiet attraktiv machen, oder was sie hier zu fressen finden. Auch die Wechselwirkung mit Mensch und Technik können wichtige Impulse für die Zukunft liefern. Die Berichte können online auf http://www.izw-berlin.de/tierbeobachtung.html gemeldet werden.
beim Leibnitzinstitut melden. Alle Beobachtungen werden gesammelt und ausgewertet, erklärt die Biologin Karoline Weißhuhn. Dabei geht es weniger um die Erhebung genauer Zahlen. Wissen möchten die Forscher zum Beispiel, welche Kriterien für die Tiere das Stadtgebiet attraktiv machen, oder was sie hier zu fressen finden. Auch die Wechselwirkung mit Mensch und Technik können wichtige Impulse für die Zukunft liefern. Die Berichte können online auf http://www.izw-berlin.de/tierbeobachtung.html gemeldet werden.
Sonntag, 2. Juni 2013
Vogelgrippe
Erneut wurde in
Niedersachsen ein Vogelgrippe-Fall bekannt. In einem Betrieb des
Landkreis Emsland wurde von den Besitzern eines Stalls mit 10.000
Legehennen der Vogelgrippe-Virus-Typ H7 festgestellt. Schon mehrere
Fälle des milderen Vogelgrippe-Virus wurden in Norddeutschland in
den vergangenen Wochen gefunden. Gefahr für Menschen besteht, nach
Angabe des niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, nicht.
Trotzdem wurden alle 10.000 Legehennen vorsorglich getötet. Damit
soll eine Mutation des
Virus verhindert werden. Darin besteht die größte Gefahr, wenn Krankheitskeime in derart großen Ställen auftreten. Werden Krankheiten nicht gemeldet - wie es in diesem Fall vorbildlich geschehen ist - und statt dessen medikamentös behandelt, steigert dies die Gefahr, dass einzelne mutierte Viren die Behandlung überleben und sich, resistent gegen die benutzten Wirkstoffe, weiter ausbreiten. Nach der Tötung der Tiere und der Desinfektion des gesamten Stalls, muss der Betrieb drei Wochen abwarten, ob im Umfeld weitere Vogelgrippe-Fälle auftreten. Geschieht dies nicht, kann die Zucht wieder aufgenommen werden.
Virus verhindert werden. Darin besteht die größte Gefahr, wenn Krankheitskeime in derart großen Ställen auftreten. Werden Krankheiten nicht gemeldet - wie es in diesem Fall vorbildlich geschehen ist - und statt dessen medikamentös behandelt, steigert dies die Gefahr, dass einzelne mutierte Viren die Behandlung überleben und sich, resistent gegen die benutzten Wirkstoffe, weiter ausbreiten. Nach der Tötung der Tiere und der Desinfektion des gesamten Stalls, muss der Betrieb drei Wochen abwarten, ob im Umfeld weitere Vogelgrippe-Fälle auftreten. Geschieht dies nicht, kann die Zucht wieder aufgenommen werden.
Dienstag, 21. Mai 2013
Hungrige Grizzlys dezimieren Wapiti - Bestand
Derzeit wird die
Population der vom Aussterben bedrohten Wapitis im bekannten
Yellowstone Nationalpark, durch Grizzlybären stark dezimiert. Wie
eine Untersuchung ergab, werden die zur Familie der Hirsche
gehörenden Tiere von hungrigen Grizzlys erlegt, weil diese aktuell
nicht genug Fische für ihren Bedarf jagen können. Als Ursache für
den Futtermangel konnte die übermäßig starke
Ausbreitung des Amerikanischen Seesaiblings ermittelt werden. Der Seesaibling verdrängt die Cutthroat-Forelle, die normalerweise ein Hauptbestandteil der Grizzly-Ernährung, im Yellostone Nationalpark ist. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, wie stark sich auch die Vorgänge in angrenzenden Lebensräumen, auf die Entwicklung der Landsäuger auswirken können. Deshalb ist es unumgänglich, Tier- und Umweltschutz als gemeinsame Aufgaben zu begreifen und durchzusetzen.
Ausbreitung des Amerikanischen Seesaiblings ermittelt werden. Der Seesaibling verdrängt die Cutthroat-Forelle, die normalerweise ein Hauptbestandteil der Grizzly-Ernährung, im Yellostone Nationalpark ist. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, wie stark sich auch die Vorgänge in angrenzenden Lebensräumen, auf die Entwicklung der Landsäuger auswirken können. Deshalb ist es unumgänglich, Tier- und Umweltschutz als gemeinsame Aufgaben zu begreifen und durchzusetzen.
Samstag, 4. Mai 2013
Sonntag, 21. April 2013
Zusammenstoß mit Elefant
Wildtiere, besonders die
großen Landsäuger, verlieren immer mehr ihres normalen
Lebensraumes. Auch wenn es letztlich die Tiere sind, die daran
zugrunde gehen, kommt es doch immer wieder zu Situationen, in denen
klar wird, wie wenig wir Menschen, ohne all unsere Technik, vielen
der von uns verdrängten Tiere entgegenzusetzen haben. So kam es
erneut im
südafrikanischen Krüger-Nationalpark zu einem Zusammenstoß zwischen einem Elefant und zwei chinesischen Touristen. Diese waren in einem Auto auf einer, als befahrbar ausgewiesener Straße unterwegs, als der Wagen von dem Tier angegriffen wurde. Dabei wurde der Fahrer des Autos verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Warum es zu diesem unerwarteten Angriff kam, wurde bisher nicht bekannt. Die Park-Verwaltung warnt jedoch, dass Besucher des Parks sich nicht zu nah an Elefanten und andere Tiere heranwagen sollen.
südafrikanischen Krüger-Nationalpark zu einem Zusammenstoß zwischen einem Elefant und zwei chinesischen Touristen. Diese waren in einem Auto auf einer, als befahrbar ausgewiesener Straße unterwegs, als der Wagen von dem Tier angegriffen wurde. Dabei wurde der Fahrer des Autos verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Warum es zu diesem unerwarteten Angriff kam, wurde bisher nicht bekannt. Die Park-Verwaltung warnt jedoch, dass Besucher des Parks sich nicht zu nah an Elefanten und andere Tiere heranwagen sollen.
Dienstag, 16. April 2013
Wien erwartet neuen Panda - Nachwuchs
Der Wiener Zoo hat
gute Hoffnung auf den so seltenen Nachwuchs von Großen Pandabären.
Wie der Tiergarten Schönbrunn mitteilte, haben sich die beiden
Pandas Yang Yang und Long Hui schon mehrfach gepaart. "Die
Paarungszeit bei den Pandas ist nur einmal im Jahr und ausgesprochen
kurz. Die Weibchen sind nur zwei bis drei Tage empfängnisbereit.",
erklärte die Zoodirektorin
Dagmar Schratter. Die Pfleger hatten die typischen Anzeichen beginnender Paarungsbereitschaft; Appetitlosigkeit und Unruhe, rechtzeitig bemerkt und ihnen ausreichend Ruhe. Ob die Paarung erfolgreich war, wird sich im kommenden halben Jahr zeigen. Die Zoo-Mitarbeiter sind aber zuversichtlich, da das Panda-Pärchen schon zwei gemeinsame Jungen haben. Beide Jungtiere entstanden einer natürlichen Zeugung, was in Zoos sehr selten vorkommt.
In freier Natur werden Weibchen der Großen Pandas maximal aller drei Jahre trächtig. Aufgrund ihres schrumpfenden Lebensraums gehört der Große Panda zu den am stärksten bedrohten Arten. Es leben derzeit nur noch 1600 von ihnen in freier Wildbahn und 300 weltweit in Zoos und Tierparks.
Dagmar Schratter. Die Pfleger hatten die typischen Anzeichen beginnender Paarungsbereitschaft; Appetitlosigkeit und Unruhe, rechtzeitig bemerkt und ihnen ausreichend Ruhe. Ob die Paarung erfolgreich war, wird sich im kommenden halben Jahr zeigen. Die Zoo-Mitarbeiter sind aber zuversichtlich, da das Panda-Pärchen schon zwei gemeinsame Jungen haben. Beide Jungtiere entstanden einer natürlichen Zeugung, was in Zoos sehr selten vorkommt.
In freier Natur werden Weibchen der Großen Pandas maximal aller drei Jahre trächtig. Aufgrund ihres schrumpfenden Lebensraums gehört der Große Panda zu den am stärksten bedrohten Arten. Es leben derzeit nur noch 1600 von ihnen in freier Wildbahn und 300 weltweit in Zoos und Tierparks.
Sonntag, 24. März 2013
Kleine Hunde leben länger
Je größer ein Hund, umso schneller wird er sterben. Das fanden
jetzt Forscher bei der Auswertung der Lebensdaten von 50.000 Hunden,
74 verschiedener Rassen heraus. Die Studie, die von der Universität
Göttingen durchgeführt wurde ergab; große Hunderassen sterben im
Durchschnitt zwischen dem fünften bis achten Lebensjahr.
Kleinere Rassen dagegen, die doch eigentlich viel weiter von ihren Vorfahren, den Wölfen entfernt sind, erreichen ein durchschnittliches Alter von zehn bis 14 Jahren. Die beteiligten Wissenschaftler vermuten, dass die geringere Lebensdauer eine Folge des schnellen Wachstums ist. Die Korrelation zwischen Größe und Lebensdauer konnte auch schon für andere Tierarten nachgewiesen werden und kommt für die Wissenschaftler nicht überraschend.
Für Hundehalter die kleinere Rassen bevorzugen ist dieser Nachweis aber eine gute Nachricht, wird ihnen doch nicht selten vorgeworfen, dass sie der Herauszüchtung unnatürlicher Merkmale Vorschub leisten. Die Studie zeigt, dass dies nicht nur zum Nachteil der Hunde sein muss.
Kleinere Rassen dagegen, die doch eigentlich viel weiter von ihren Vorfahren, den Wölfen entfernt sind, erreichen ein durchschnittliches Alter von zehn bis 14 Jahren. Die beteiligten Wissenschaftler vermuten, dass die geringere Lebensdauer eine Folge des schnellen Wachstums ist. Die Korrelation zwischen Größe und Lebensdauer konnte auch schon für andere Tierarten nachgewiesen werden und kommt für die Wissenschaftler nicht überraschend.
Für Hundehalter die kleinere Rassen bevorzugen ist dieser Nachweis aber eine gute Nachricht, wird ihnen doch nicht selten vorgeworfen, dass sie der Herauszüchtung unnatürlicher Merkmale Vorschub leisten. Die Studie zeigt, dass dies nicht nur zum Nachteil der Hunde sein muss.
Samstag, 16. März 2013
Deutschland verhindert Pestizidverbot
Das von der EU vorgeschlagene teilweise Pestizitverbot ist
gescheitert. Verantwortlich dafür zeichnen, unter anderem, die
Vertreter der Bundesregierung. Sie hat sich bei der Abstimmung
enthalten, wodurch keine ausreichende Mehrheit für das
Pestizidverbot erreicht wurde. Tonio Borg, der Gesundheitskommissar
der EU, wollte die Nutzung von drei Neonicatinoide (Insektiziden)
verbieten, die beim Anbau von Mais, Raps, Sonnenblumen und Baumwolle
eingesetzt werden. Diese Pflanzen werden vorzugsweise von Bienen
aufgesucht, die
durch Neonicatinoide sterben. Insgesamt hatten neun EU-Länder gegen und 13 für das Verbot gestimmt. Das war nicht ausreichend, um das geplante Verbot zu installieren. Der deutsche Imkerverband kritisierte die ablehnende Haltung der deutschen Landwirtschaftsminister und verwies darauf, dass in Deutschland ein „erheblicher Bedarf“ an Schutzmaßnahmen für Bienen bestünde. Er warf der Regierung vor, sich "vor den Karren der chemischen Industrie spannen zu lassen."
durch Neonicatinoide sterben. Insgesamt hatten neun EU-Länder gegen und 13 für das Verbot gestimmt. Das war nicht ausreichend, um das geplante Verbot zu installieren. Der deutsche Imkerverband kritisierte die ablehnende Haltung der deutschen Landwirtschaftsminister und verwies darauf, dass in Deutschland ein „erheblicher Bedarf“ an Schutzmaßnahmen für Bienen bestünde. Er warf der Regierung vor, sich "vor den Karren der chemischen Industrie spannen zu lassen."
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