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Sonntag, 1. Januar 2012

Sweet Caroline ...

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Liebesbeziehung zwischen Reh und Schaf

Nicht nur in China, auch im weltweiten Internet sorgt derzeit eine ungewöhnliche Liebesbeziehung für Schlagzeilen. Im Tierpark der chinesischen, südwestlich gelegenen Provinz Yunnan, leben Schafe und Rehe in einem Gehege.

Die Nähe hat den Widder "Changmao" mit der Ricke "Chunzi" zusammen geführt, die sich regelmäßig paaren. Wie die Tierpfleger des Tierparks beobachteten, versucht der Schafbock inzwischen auch, sich als Leittier in der Reh-Herde zu behaupten.

Obwohl artübergreifende Beziehungen normalerweise von Menschen abgelehnt werden, finden die meisten User die im Netz heiß diskutierte Liebesbeziehung "süß" und votieren dafür, dass der Tierpark die beiden zusammen bleiben lässt.

Samstag, 26. November 2011

Bundesrat verlangt Verbot von Wildtieren im Zirkus

Der Bundesrat plant, Wildtiere im Zirkus komplett zu verbieten. Als Argument gab der Bundesrat an, Probleme des Tierschutzes wären bei Transport und Haltung von Tieren im Zirkus nicht zu verhindern. Die Länderkammer forderte jetzt die Bundesregierung auf, ein entsprechendes Gesetz zu verfassen.

Wenn diesem neuen Gesetz zugestimmt wird, werden keine Wildtiere mehr im Zirkus zu sehen sein - eine Farce, angesichts der wirklichen, millionenfachen Verbrechen gegen den Tierschutz im Rahmen der industriellen Tierproduktion.

Donnerstag, 24. November 2011

Interpol plant besseren Schutz vor Wilderei

Interpol hat sich entschlossen, in Südostasien stärker gegen Wilderei vorzugehen. Vor allem die vom Aussterben bedrohten wild lebenden Tiger sollen durch eine neue Kampagne besser geschützt werden.

Auf der Jahreshauptver- sammlung der internationalen Polizeiorganisation in Hanoi wurde betont, dass die Menschen von den Regierungen erwarten, die Gesetze zum Schutz der gefährdeten Tier auch durchzusetzen. Gesetze und ihr Vollzug ist nach Meinung der Interpol-Mitarbeiter allerdings nicht die einzige sinnvolle Strategie.

Wichtig ist ebenfalls die Armut zu bekämpfen und bessere Bildungschancen zu bieten, da sonst in den ärmeren Gegenden keine Einsicht für den Tiererhalt erwartet werden kann. Die Zahl der wild lebenden Tiger hat sich in den vergangenen hundert Jahren von rund 100.000 auf 3.500 verringert.

Mittwoch, 23. November 2011

Der Hirschkäfer ist Insekt des Jahres 2012

Der Hirschkäfer wurde zum Insekt des Jahres 2012 gewählt. Hirschkäfer gehören zu den größten und außergewöhnlichsten Insekten in Deutschland. Sie werden bis zu siebeneinhalb Zentimeter lang und ihre Mandibeln sind zu geweihartigen Greifern entwickelt, die dem Hirschkäfer seinen Namen gaben.

Sie ernähren sich während ihrer Larvenzeit von abgestorbenem Holz, was auch der Grund dafür ist, dass sie inzwischen vom Aussterben bedroht sind. Seit 1999 vergibt ein Kuratorium aus Insektenexperten den Titel für ein Insekt des Jahres, um die Öffentlichkeit mehr für Insekten und ihren Schutz zu interessieren.

Der Hirschkäfer ist mittlerweile so selten, dass die meisten Deutschen ihn nur noch von Fotos kennen. Falls eine ausreichend große Population von Hirschkäfern in Deutschland überleben soll, müssen vor allem mehr Förster und Landwirte bereit sein, morsches Holz als Brutstätte für Hirschkäfer in ihrem Revier zu tolerieren.

Montag, 21. November 2011

Biologen erwarten mehr Wölfe in Deutschland

Nach einer Umfrage der Umweltschutzorganisation "BUND", haben 79 Prozent der Deutschen kein Problem mit einer eventuellen Rückkehr der Wölfe in unsere Wälder. "Wir sind selbst ein wenig überrascht, wie hoch die Zustimmung ist", erzählt Hubert Weiger, der Chef der Organisation. Nachdem in den vergangenen Jahren einzelne Tiere in einigen Grenzgebieten

Deutschlands gesichtet wurden, wollte der BUND wissen, ob die Menschen eine Wiederansiedelung von Wölfen akzeptieren würden. Dagegen sprachen sich fast ausschließlich ältere Menschen aus. Die erwartete Wiederansiedelung der Wölfe erfolgt auf natürlichem Weg, nachdem die Tiere in einigen Nachbarländern unter Schutz gestellt wurden.

Versuche, bei denen junge Wölfe mit GPS-Sendern markiert wurden zeigen, dass die Tiere Strecken von bis zu 70 Kilometern pro Tag zurück legen und sich dabei auch nicht vor Autobahnen und anderen Hindernissen abhalten lassen. Deshalb gehen Biologen davon aus, dass die scheuen, aber auch extrem anpassungsfähigen Verwandten unserer Hunde bald überall in Deutschland angetroffen werden könnten.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Letztes Java-Nashorn in Vietnam von Wilderer getötet

Wilderer haben die letzten noch wildlebenden Java-Nashörner in Vietnam ausgerottet, wie der Umweltschutzbund WWF mitteilte. Damit gibt es weltweit nur noch 50 der seltenen Tiere in freier Wildbahn, die in einem kleinen Nationalpark in Indonesien, auf der Insel Java, leben. "Das letzte Java-Nashorn in Vietnam ist für immer verschwunden.

Das Land hat einen Teil seines Naturerbes verloren", bedauert der örtliche WWF-Chef, Tran Thi Minh Hien. Java-Nashörner wurden vor allem wegen ihres Horns getötet, da viele Menschen dem eine positive medizinische Wirksamkeit zuschreiben.

Dabei ist nach Meinung der vietnamesischen Regierung, selbst den sogenannten Heilern klar, das Hornpulver nicht wirksam ist. Die Regierung macht den Aberglauben für die Ausrottung der Tiere verantwortlich. Viele Menschen waren bereit, hohe Summen für Pulver aus Nashorn zu bezahlen, obwohl dieses nachweislich wirkungslos ist.

Samstag, 22. Oktober 2011

Zoll findet 261 Rotknievogelspinnen

261 Vogelspinnen fanden Zöllner des Züricher Flughafens bei einem Schweizer, der die Tiere aus der Dominikanischen Republik in die Schweiz einschmuggeln wollte. Dabei handelt es sich um seltene mexikanische Rotknievogelspinnen, die unter Naturschutz stechen.

Für Menschen sind diese Vogelspinnen ungiftig. Durch die unsachgemäße Aufbewahrung der Spinnen, überlebten zehn von ihnen den Transport nicht. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Schmugglers fanden die Beamten 665 weitere Spinnen und fleischfressende Hundertfüssler. Letztere stehen nicht unter besonderem Schutz, weshalb die Hundertfüssler nicht eingezogen wurden. Für den Schmuggel der Spinnen muss sich der Mann jetzt vor Gericht verantworten.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Krokodile bedrohen Stadtbewohner nach Überschwemmung

In der Thailändischen Statt Ayutthaya, werden die Bewohner derzeit von Krokodilen in ihren Straßen bedroht. Circa hundert Tiere wurden während des Hochwassers aus einer Aufzuchtanlage für Krokodile heraus geschwemmt und laufen nun durch die Straßen der Stadt.

25 Euro Prämie hat die Krokodilfarm für jedes Tier ausgesetzt, das lebend gefangen wird. "Die Krokodile müssen gefangen werden, um die Sicherheit der Einwohner zu garantieren", fordert auch der thailändische Gesundheitsminister Vitthaya Buranasiri - eine typische Politiker-Aussage, da dies wohl auch so jedem Menschen klar sein dürfte.

Die Krokodilplage ist allerdings derzeit Thailands geringstes Problem. Schwere, anhaltende Regenfälle haben in Thailand zu den schwersten Hochwassern seit Jahrzehnten geführt. Bereits 300 Menschen starben in den Fluten. Inzwischen wurde eine Telefonhotline eingerichtet, bei der Menschen anrufen können, wenn sie Krokodile, Schlangen oder Tiger in einer Stadt oder Gemeinde sichten.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Unbekannte Krankheit tötet Robben in der Arktis

Seit Beginn dieses Sommers hat eine bisher unbekannte Krankheit mehrere Dutzend Robben in der Arktis befallen und getötet. Seit Juli wurden allein von der US-amerika- nischen Meeresbehörde (NOAA) 107 erkrankte Ringelrobben registriert.

Die Krankheit zeigt sich durch starken Fellausfall, Hautgeschwüre, Lethargie und Atembeschwerden, bevor die Tiere verenden. Auch die Behörden Russlands und Kanadas haben Tiere mit diesem Krankheitsbild gesichtet.

In Alaska scheinen auch Walrosse von der unbekannten Krankheit betroffen zu sein. Erste Labortests konnten die Ursache der Krankheit bislang nicht klären. Ein internationales Wissenschaftlerteam will jetzt genauere Untersuchungen durchführen um den Krankheitserreger zu finden.