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Samstag, 19. April 2014

Pandabären lieben Süßes

Pandabären leben fast ausschließlich von Bambus, der sehr viel Rohfaser, aber nur wenig Zucker erhält. Wie die meisten vegetarisch lebenden Tiere, lieben Pandas alles was süß ist, da Zucker die effektivste Energiequelle für Pflanzenfresser ist. Bisher waren Zoologen davon ausgegangen, dass Pandas keine Geschmacksknospen für Süßes haben, da auf ihrem

Speiseplan fast ausschließlich der zuckerarme Bambus steht. Um sie zu testen, boten US-amerikanische Wissenschaftler, in einer aktuellen Versuchsreihe, Pandas gesüßtes und ungesüßtes Wasser an. Alle Pandas entschieden sich, schon beim ersten Versuch, für das gezuckerte Wasser. "Allgemein gesagt haben Pflanzenfresser Rezeptoren für Süßes, weil sie so in Pflanzen Zucker ausmachen können, der eine Kalorienquelle ist", erklärte der Leiter des zuständigen US-Instituts Monell Center, Gary Beauchamp, anlässlich der Veröffentlichung des Tests.

Da Pandas aber kaum etwas anderes als zuckerarmen Bambus, vermuteten die Forscher, dass sich bei Pandas die Geschmacksknospen für Süßes zurückentwickelt hätten. Das konnten sie jetzt revidieren. Egal welche Zuckerart verwendet wurden, in den Tests verwendeten die Forscher beispielsweise Traubenzucker, Malzzucker, Rohzucker, oder Fruchtzucker, bevorzugten die Pandas immer das süße Wasser. So scheint die Fokusierung auf Bambus doch eher am Nahrungsangebot in ihrem natürlichen Habitat liegen. Während sie dort hauptsächlich Bambus fressen, bevorzugen sie in Zoos auch süßere Lebensmittel, wie beispielsweise Süßkartoffeln.

Samstag, 11. Januar 2014

Siamesische Wal-Zwillinge entdeckt

Mexikanische Fischer haben in einer Lagune im Nordwesten Mexicos, in der Nähe der Halbinsel Baja, ein siamesisches Grauwal-Zwillingspärchen entdeckt. Leider waren die Walkälber bereits tot, wie die Naturschutzbehörde CONANP mitteilte. Die vier Meter langen Tiere waren am Bauch zusammengewachsen und hatten getrennte Köpfe und Schwanzflossen.

Siamesische Zwillinge sind bei Walen sehr selten, erklärte Benito Bermudez, Marinebiologe und Regionalmanger der CONANP. Die Mutter der Tiere wurde bisher nicht gefunden. Um zu sehen, ob es sich dabei um ein einmaliges Phänomen handelt, oder ob es umweltbedingte Ursachen gibt, will die Behörde jetzt die umliegenden Gewässer absuchen.

Montag, 18. November 2013

200 Faulaffen bei Schmuggler gefunden

In Indonesien wurde jetzt, von Mitarbeitern der Naturschutzbehörde, ein großer Schmugglerring gesprengt. Dabei fanden die Beamten rund 200 der geschützten Faulaffen, bekannt unter dem Namen Lori, die auf die Insel Java verkauft werden sollten. Dort werden die vom Aussterben bedrohten Äffchen als Haustiere gehalten. Wie die Behörde ermittelte, wurden die Tiere auf Sumatra

eingefangen. Theoretisch kommen die nachtaktiven Affen zwar in ganz Südostasien vor, doch aufgrund schwindender Wälder und ausufernder Wilderei, ist der Bestand der possierlichen Tiere stark bedroht, weshalb Faulaffen von der Internationalen Naturschutzunion IUNCN als gefährdet eingestuft wurden. Den Schmugglern droht jetzt eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren Gefängnis und eine Geldstrafe bis 100 Millionen Rupien (entspricht 6435 Euro).

Montag, 9. September 2013

Kritik an Wiesenhof

Der Geflügelzüchter Wiesenhof steht, wegen seiner schlechten Haltungsbedingungen, immer wieder in der Kritik. Auf engstem Raum leben hier Hühner, ohne ausreichenden Auslauf, oder Ruheorte, zusammen. Nicht nur die Haltung, auch die Schlachtung sorgt immer wieder für Schlagzeilen.

So werden Tiere, die nicht schnell genug an Gewicht zunehmen, nach einigen Wochen aussortiert und oftmals noch lebend, in sogenannte Kadavertonnen geworfen. Allein im Dezember 2011 fanden

Tierschützer bei Kontrollen, 12 lebende junge Hühner, zwischen toten Tierkörpern. Bereits in der Vergangenheit wurde in Niedersachsen gegen Zulieferbetriebe von Wiesenhof geklagt. Tierschutzvereine fordern, endlich vernünftige Kontrollorgane zu installieren, um die bereits im Gesetz verankerten Richtlinien zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere, auch umzusetzen.

Dienstag, 3. September 2013

Haifischflossen versenkt

Um die Bereitschaft zum Kampf gegen Wilderer und illegalen Fischfang zu demonstrieren, wurden jetzt, vor den Küsten der Marshallinseln, beschlagnahmte Haifischflossen im Meer

versenkt. Trotz Verbots jagen immer wieder Fischer illegal Haie, um die Flossen zu verkaufen. Haifischflossen gelten in China als Delikatesse bringen hier bis zu 1500 Dollar pro Kilogramm. Mehr als 70 Millionen Haie werden pro Jahr, allein wegen ihrer Flossen getötet. Oftmals werfen die Fischer die Tiere, nach dem Abschneiden der Flossen, wieder zurück ins Meer, wo sie jämmerlich verenden.

Montag, 19. August 2013

Schwarzhandel mit Elfenbein hält an

Der Handel mit Elfenbein ist schon seit 1989 verboten. Trotzdem blüht der Schwarzmarkt dafür noch immer. So wurden jetzt von Hongkonger Zollbeamten Elfenbein im Wert von 1,8 Millionen entdeckt und beschlagnahmt. Das Elfenbein war in einer Ladung Holz, auf einem Schiffscontainer, versteckt. Der Handel mit Elfenbein ist seit über 24 Jahren verboten, nachdem 1980 die Zahl der afrikanischen Elefanten von ehemals mehreren 

Millionen, auf 600.000 gesunken war. Seitdem blüht der Schwarzhandel mit den begehrten Trophäen. Umweltschützer kritisieren in dem Zusammenhang vor allem die chinesische Regierung, denn nach China wird der größte Teil des Elfenbeins verschoben. Dort ist es ein begehrtes Sammlerobjekt und wird beispielsweise zu Tierfiguren und Essstäbchen verarbeitet. 

Leider versäumt es die chinesische Regierung, in ausreichendem Maße gegen die Schmuggler und Käufer im Land vorzugehen und so lange die Nachfrage ungebremst anhält, werden auch weiterhin Elefanten für das Elfenbein getötet.

Samstag, 17. August 2013

Nashornwilderer in Tschechien verhaftet

In Tschechien konnte jetzt eine Wildererbande festgesetzt werden. Wie die Prager Polizei ermittelte, verhaftete sie 15 Verdächtige, die versucht hatten, 24 der seltenen Breitmaulnashörner, mit Hilfe falscher Papiere aus Afrika, über Prag nach Asien zu schleusen. Dort gilt deren Horn als wirkungsvolles Heilmittel, weshalb Nashörner, trotz Jagdverbot, so stark bejagd werden, dass sie 

inzwischen vom Aussterben bedroht sind. In Südafrika gibt es die Möglichkeit, pro Person die Genehmigung für das Erlegen eines Nashorns zu erhalten. Das nutzen die Händler aus, indem sie Jäger aus der ganzen Welt rekrutieren und ihren die Reise finanzieren, um die Gesamtzahl der erlegten Tiere zu erhöhen. 

Rund 20.000 Breitmaulnashörner und 4800 Spitzmaulnashörner gibt es noch in Afrika. Wenn die Wilderer nicht bald gestoppt werden kann, dauert es nur wenige Jahre, wie Experten voraussagen, bis es auch von Nashörnern keine, für das Überleben ausreichend große Population mehr gibt.

Samstag, 20. Juli 2013

Ameisenschwärme

Aktuell finden sich vielerorts wieder Ameisenschwärme, die oftmals nur als "komisch fliegende Fliegen" registriert werden. Dabei handelt es sich jedoch um die männlichen und weiblichen Geschlechtstiere verschiedener Ameisenarten, die sich von Mai bis August, je nach Art und Schwarmverhalten, zur Begattung der Jungköniginnen (Gynen) zusammenfinden. 

Am häufigsten sieht man in diesen Wochen Lasius niger, bekannter als Schwarze Wegameise. Deren 3 bis 5 Millimeter großen Arbeiterinnen sind überall in Deutschland, häufig auch an Weg- und Straßenrändern anzutreffen. Die Gynen sind mit acht bis neun Millimetern deutlich größer. Sie schwärmen vorzugsweise an schwül-warmen Tagen, kurz vor oder nach einem Regenschauer. Gleich nach der Befruchtung streifen die jungen Gynen ihre Flügel ab und graben sich ein. Dort legen sie ihre ersten Eier, die sie bis zum Schlupf der Imagines pflegen und versorgen. 

Wer das Glück hat eine befruchtete Gyne zu finden, leicht erkennbar an ihrer Größe, dem prallen Gaster (Hinterleib) und den bereits abgebrochenen Flügeln, kann mit ihr eine eigene Ameisenkolonie gründen. Sie benötigen nur ausreichend Wasser, Honig oder Zuckerwasser und sobald die ersten Larven vorhanden sind, auch Proteine in Form kleiner Fliegen oder anderer Insekten. Lasius niger sind sehr aktive Ameisen, so dass sie spannende Haustiere sein können.

Samstag, 6. Juli 2013

Pezoporus occidentalis - Nachtsittich gefunden

Australischen Wissenschaftlern ist es jetzt gelungen, Beweise für die Exis-
tenz von Nachtsittichen zu liefern. Dem auf Vogelkunde spezialisiertem Fotografen John Young war es gelungen, Fotos und eine Video-aufnahme von dem bisher als ausge-
storben geltenden seltenen Sittich zu bekommen. Schätzungen zufolge leben noch 50 bis 250 Exemplare der Pezoporus occidentalis

Genau wissen es die Forscher nicht, da Young sich weigert, den Lebensort der seltenen Vögel zu verraten: "Eher gehe ich ins Gefängnis, als irgendjemandem zu verraten, wo ich ihn gefunden habe. Hunderte von herumschwirrenden Menschen mit Taschenlampen und Nachtsichtgeräten wären das letzte, was ich sehen möchte." Verständlich. Lange wird der Fundort der Nachtsittiche trotzdem nicht geheim bleiben. Aber schaden kann die "Gnadenfrist" bis dahin, sicher nicht.

Samstag, 29. Juni 2013

Taube schafft Überquerung des Pazifik

Einer Taube aus Japan ist es gelungen, den Pazifik zu überqueren. Vergangene Woche wurde das Tier in Kanada gefunden. Reg Westscott von der Vogelrettungsorganisation MARS erklärt: "Wir glauben, dass sie in Japan losflog und dann durcheinanderkam oder in einen Gewittersturm geriet, bevor sie sich nach Kanada durchschlug, indem sie auf Frachtern ausruhte". 

Ihren Ausgansort konnten die Vogelexperten durch die Beringung ermitteln. Zwar ist bekannt, dass Tauben weite Strecken zurücklegen können, doch die Überquerung des Pazifiks, ohne die Möglichkeit zwischendurch auszuruhen, ist eine kleine Sensation, für die Vogelfreunde. Da die Kosten für den Rückflug in einem Flugzeug zu hoch für den japanischen Besitzer war, soll die Taube in Kanada bleiben. Die kanadischen Behörden zeigten sich kulant und ordneten die "illegal" eingereiste Taube als "Zugvogel" ein. Es geschieht selten und bedarf schon besonders günstiger Umstände, bis so ungewöhnliche Langstreckenflüge gelingen. In den vergangenen siebzehn Jahren, gelang dies nur einer Zitronenstelze aus Asien und einem braunen Pelikan aus Kalifornien.