Seiten


wong kledy Reddit icio Linkarena live myspace_de twitter_de Yigg del.icio.us facebook Google Yahoo

Dienstag, 22. Januar 2013

Erstmals in Tiefsee Riesenkalmar gefilmt

Es ist eine kleine Sensation. Meeresbiologen aus Japan ist es zum ersten Mal gelungen, einen Riesenkalmar in seinem natürlichen Lebensraum zu filmen. Die Aufnahmen eines acht Meter langen Kalmars entstanden in 600 bis 900 

Metern Tiefe. Das Tier "glänzte und war schön. Ich war so ergriffen, als ich ihn mit eigenen Augen sah", freute sich Tsunemi Kubodera, vom nationalen Wissenschaftsmuseum in Tokio bei einem Interview. Tsunemi Kubodera ist Experte für Riesenkalmare, deren wissenschaftlicher Name Architeuthis lautet. Für die Aufnahmen tauchte er insgesamt 400 Stunden, in einem, speziell für Tiefseeerkundungen konstruiertem U-Boot. Mit seinen acht Metern gehört das gefilmte Tier noch zu den kleineren Exemplaren seiner Art. 

So wurde 1887 ein 18,3 Metern langer Riesenkalmar, an den Strand von Wellington gespült. Riesenkalmare galten aufgrund ihrer Größe und Seltenheit in den vergangenen Jahrhunderten als Seeungeheuer, um die sich viele Geschichten ranken. So glaubte man beispielsweise, dass sie ganze Schiffe in die Tiefe ziehen könnten.

Samstag, 19. Januar 2013

Sambia will Löwen und Leoparden unter Naturschutz stellen

Auch die Regierung von Sambia verbietet jetzt die Jagd auf Leoparden und Löwen. Die Intention dafür ist allerdings nicht der Naturschutz, sondern die befürchteten Verluste für die Tourismusbranche. "Wir haben haben einfach nicht mehr genügend Raubkatzen, um sie für die Jagd freizugeben", erklärte die Tourismusministerin Sambias, Sylvia Masebo, in einem Interview gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. 

Aktuellen Schätzungen ist die Zahl der Großraubkatzen in Afrika stark rückläufig. Zwar sind auch die angebotenen Jagd-Safaris sehr lukrativ, langfristig wird durch das Töten der Tiere jedoch die gesamte Grundlage des Tourismus zerstört. Durch die Bejagung und vor allem die Zerstörung desLebensraums der Tiere, haben sich deren Populationen gefährlich verringert. In Sambia leben nur noch zwischen 2500 und 4500 Löwen in freier Wildbahn. Genauere Zahlen liegen dem Tourismusministerium nicht vor, da der Schutz von Löwen und Leoparden bisher als unnötig angesehen wurde.

Freitag, 18. Januar 2013

Auch Hummer fühlen Schmerz

Das auch Hummer Schmerz fühlen können, wurde lange ignoriert, um nicht die bisherigen Kochgewohnheiten ändern zu müssen. Jetzt ist es jedoch amtlich. Wissenschaftler konnten nachweisen, dass auch Krustentiere wie Hummer Schmerzen empfinden. 

Ein Forscherteam der Universität Belfast veröffentlichte jetzt den Ablauf und die Ergebnisse ihrer Untersuchungen. Dafür wurden 90 Strandkrabben (Carcinus maenas) in speziell präparierten Aquarien untergebracht. In der Höhle, die von den Tieren bevorzugt wurde, erhielten sie dann Elektroschocks. Bereits nach zweimaliger Anwendung mieden die Krabben die ehemals beliebte Höhle. "Die Krabben haben gelernt, den Unterschlupf zu meiden, in dem sie einen Schlag erhielten", 

erklärte der Biologe Bob Elwood, der Teamleiter der Untersuchung. "Milliarden Krustentiere werden gefangen oder für die Lebensmittelindustrie gezüchtet. Im Vergleich zu Säugetieren genießen sie praktisch keinerlei Schutz aufgrund der Annahme, dass sie keinen Schmerz fühlen. Unsere Forschungen belegen das Gegenteil".

Mittwoch, 16. Januar 2013

Größter Blauflossenthunfisch für 1,4 Millionen verkauft

Einer der größten Blauflossenthunfische, die jemals gefunden wurden, ist jetzt auf dem berühmten Tsukiji-Fischmarkt in Tokio versteigert worden. 222 Kilo brachte der Gigant auf die Wage. 

Auch der erzielte Preis ist gigantisch. Für 1,4 Millionen Euro wurde der Blauflossenthunfisch versteigert. Dies ist ein neuer Rekordpreis, der dreimal so hoch ist, wie der erzielte Höchstpreis bei der Versteigerung im Jahr davor. Der Blauflossenthunfisch, auch Roter Thun genannt, wird von Japan aus in die ganze Welt verkauft. 

Rund drei Viertel des globalen Thunfisch-Verzehrs wird durch Japan gedeckt. Inzwischen sind die Bestände des Blauflossenthunfisch stark dezimiert und ihr Überleben gefährdet.

Freitag, 21. Dezember 2012

Luchse in Ungarn

Sibirischer Luchs (L.l. wrangeli)
Nach über 100 Jahren sind jetzt in Ungarn erstmals wieder Luchse gesichtet und fotografiert worden. Sie leben vor allem in den Bergen des Naturparks „Aggtelek“, nahe der Grenze zur Slowakei. Die Mitarbeiter der Naturschutzorganisation WWF gehen davon aus, dass die Rückkehr der kleinen Raubtiere mit dem Jagdverbot in der Slowakei zusammen hängen. Dadurch hätten sie sich dort stärker vermehren und über die Grenze hinaus verbreiten können. Auf 12 Tiere schätzt der WWF die Zahl der jetzt in Ungarn lebenden Luchse. Um ihre Entwicklung und ihre Bewegungen beobachten zu können, planen die Tierschützer, die Luchse einzufangen und mit Sendern auszustatten. In Ungarn wirbt die Organisation für die „Adoption“ eines Luchses. Für umgerechnet 25 bis 40 Euro kann die Beobachtung und der Schutz der seltenen Tiere unterstützt werden.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Naturschützer fordert bessere Methoden für Arterhalt

Viele Tierarten sind bereits jetzt nur noch in Zoos oder Tierparks anzutreffen, da ihr natürlich Lebensraum zerstört wurde. Deshalb versuchen viele Zoos für seltene Tierarten eigene Populationen aufzubauen. Nach Meinung des US-amerikanischen Naturschützers Kent Redford, ist dies zwar ein guter Anfang, aber nicht ausreichend, um bedrohte Arten zu erhalten. Viele Tierarten vermehren sich 

in Gefangenschaft nur selten und gelingt es doch, so lassen sich die gezüchteten Tiere kaum auswildern, da sie nicht auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet sind. Im Fachmagazin „Science“ forderte der Biologe deshalb neue Konzepte für Zoos, um verstärkt die Arterhaltung gefährdeter Tierarten zu fördern. So könnten beispielsweise kleine Wildpopulationen durch junge Zuchttiere aufgestockt werden, oder wilde Jungtiere in Freigehegen stärker geschützt werden. 

Auch können bei kleineren Wildpopulationen einzelne Jungtiere oder Gelege gegen gezüchtete ausgetauscht werden, um Inzucht zu vermeiden und damit die Widerstandsfähigkeit der Population zu verbessern. Alternativ könnten auch Zootiere mit Keimzellen wilder Tiere gekreuzt und die daraus resultierenden Nachkommen ausgewildert werden. Allerdings eignet sich nicht jede Methode auch für jede Tierart. Arten mit starken sozialen Bindungen, müssten anders betreut werden, als Tierarten, die während ihrer Aufzuchtzeit weniger von ihrem Umfeld beeinflusst werden. Zoos und Tierparks könnten und sollten aber bei der Unterstützung der Arterhaltung eine wesentlich größere Rolle spielen, als bisher.

Donnerstag, 22. November 2012

hier Humboldt-Pinguine
Forscher aus Frankreich haben in der Antarktis zwei bisher unbekannte Populationen von Kaiserpinguinen entdeckt. Sie wurden 250 Kilometer entfernt von der französischen Forschungsstation Dumont d'Urville beobachtet und umfassen nach erster Schätzung rund 6000 Tiere. Damit hat sich die Anzahl der Kaiserpinguine in dieser Region verdreifacht. Insgesamt gibt es circa 600.000 Kaiserpinguine in der Antarktis. 

Die Tiere halten sich vorzugsweise im Meer auf und kommen nur zur Brutzeit im arktischen Winter, zwischen April und Dezember an Land. Da in dieser Zeit die Wetterbedingungen für Menschen und Technik besonders schwer sind, ist es für die Wissenschaftler nicht einfach während der Brutzeit zu den vermuteten Brutstellen zu reisen und genaue Daten abzuliefern.

Samstag, 10. November 2012

Kopfgeld auf Leopard

Da es in den vergangenen Monaten zu mehreren Angriffen eines Leoparden auf Menschen kam, bei denen mehr als ein Dutzend Menschen starben, haben Nepals Behörden jetzt ein Kopfgeld auf diesen Leoparden ausgesetzt. Für ihn bekommt der erfolgreiche Jäger 25.000 Rupien (das entspricht 224 Euro), wie die Bezirksregierung von Baitadi bekannt gab.

Dazu sah sich die Bezirksregierung genötigt, nachdem über 100 Polizisten und Soldaten vergeblich versucht hatten, das Raubtier zu töten. "Zuerst wollten wir ihn lebendig fangen", erklärte Hariraj Bista, der zuständige Mitarbeiter der Regierung. "Aber die Sicherheitsbeamten, die von der Suche zurückkamen, berichteten, dass tausende Dorfbewohner von ihm terrorisiert wurden." Jetzt hofft die Behörde, dass einem erfahrenen Jäger der finale Schuss gelingt.

Montag, 29. Oktober 2012

Neue Eidechsenart in Australien gefunden

-->
takydromus-sexlineatus
In Australien wurde jetzt eine neue Eidechsenart entdeckt. Diese steht allerdings, nach Meinung der Forscher, bereits kurz vor dem Aussterben. Ctenotus ora heißt die kleine, rund sechs Zentimeter lange Eidechse, die in den Sanddünen am Strand von Perth gefunden wurde. 

Sie wurde im Rahmen eines derzeit laufenden Forschungsprojektes gefunden, das im Südwesten Australiens durchgeführt wird, um die Artenvielfalt in diesem Gebiet zu bestimmen. Der Südwesten Australiens zählt zu den artenreichsten Gegenden weltweit, so dass der Fund der neuen Echsenart die Wissenschaftler nicht überraschte. Wie viele Ctenotus ora es noch gibt, konnte bisher nicht ermittelt werden. Experten befürchten allerdings, dass aufgrund des fortschreitenden Wachstums der Metropole ihre Zahl schon jetzt sehr gering ist.

Sonntag, 2. September 2012

Grindwale vor Schottland und Florida gestrandet

Mehrere Dutzend Wale sind an diesem Wochenende an den Küsten Floridas und Schottlands gestrandet. Ein Teil der Tiere konnte durch Helfer vor Ort gerettet werden, für 33 Wale kam jedoch die Hilfe zu Spät. Betroffen waren Grindwale, eine Delfinart die in sehr engen Familienverbänden lebt.

Nach Angaben von Mitarbeitern der US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung (NOAA), könnte dies der Grund für die Strandung der vielen Tiere sein. Mase: "Die Mitglieder der Gruppe bleiben stets zusammen. Wenn ein Tier krank ist, schwimmen alle an Land. Und wenn man sie wieder ins Wasser setzt, schwimmen sie erneut an Land." Einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen in Schottland und Florida vermuten die Experten nicht.

Trotzdem wurde eine Untersuchung eingeleitet, um den Grund zu ermitteln. Nach Angaben verschiedener Tierschutzorganisationen werden Wale immer häufiger durch verstärkte Unterwasserarbeiten der Menschen irritiert und durch Giftstoffe aus Abwässern, wie Quecksilber oder Blei, gesundheitlich schwer geschädigt. Eine natürliche Ursache scheint tatsächlich eher unwahrscheinlich, da Grindwale längst ausgestorben wären, wenn ein solches Verhalten "normales" Sozialverhalten der Tiere wäre.