Heute beginnt in Bangkok die Konferenz des Washingtoner
Artenschutzabkommens; CITES. Dort beraten diesmal die Vertreter der
177 Vertragsstaaten vor allem über den Schutz von Elefanten,
Nashörnern und Haien. Gemeinsam ist diesen Tierarten, dass sie noch
immer stark von Wilderern bejagt werden. Elefanten werden wegen ihres
Elfenbeins und Nashörner und Haie wegen angeblicher gesundheitlicher
Wunderwirkungen getötet.
Auch Thailand, das Gastgeberland für das
Treffen in diesem Jahr, steht deswegen seit langem im Focus der
Tierschützer. Das CITES-Abkommen besteht seit 1975 und ist die
wichtigste globale Handhabe für den Schutz von Tieren und Pflanzen.
Schon 35.000 verschiedene Arten wurden seit 1975 unter Naturschutz
gestellt. Alle drei Jahren kommen Vertreter der Mitgliedstaaten
zusammen um die Ergebnisse der Schutzmaßnahmen zu prüfen und
weitere zu planen.
Sonntag, 3. März 2013
Freitag, 8. Februar 2013
Tintenfische schneller als Olympiasprinter
Tintenfische, die wir
Menschen eher als uns weit unterlegene Tierart ansehen, haben eine um
ein Vielfaches schnellere Bewegungs- und Reaktions- geschwindigkeit,
als die meisten der uns näher verwandten Säugetiere.
Raketenschnell schießen sie im Wasser vorwärts und können dabei sogar in bis zu 30 Meter großen Bögen über das Wasser fliegen. Den nötigen Antrieb verschafft ihnen der „Sipho“, ein trichterförmiger Muskel, der Wasser in einen 30 bis 40 Zentimeter langen Hohlraum, die sogenannte Mantelhöhle, presst. Meeresbiologen der japanischen Universität Hokkaido haben ermittelt, dass Tintenfische damit eine Geschwindigkeit von 11,2 Metern pro Sekunde erreichen. Usain Bolt, der schnellste Sprinter der Welt, erreichte nur eine Spitzengeschwindigkeit von 10,31 Metern pro Sekunde.
Raketenschnell schießen sie im Wasser vorwärts und können dabei sogar in bis zu 30 Meter großen Bögen über das Wasser fliegen. Den nötigen Antrieb verschafft ihnen der „Sipho“, ein trichterförmiger Muskel, der Wasser in einen 30 bis 40 Zentimeter langen Hohlraum, die sogenannte Mantelhöhle, presst. Meeresbiologen der japanischen Universität Hokkaido haben ermittelt, dass Tintenfische damit eine Geschwindigkeit von 11,2 Metern pro Sekunde erreichen. Usain Bolt, der schnellste Sprinter der Welt, erreichte nur eine Spitzengeschwindigkeit von 10,31 Metern pro Sekunde.
Mittwoch, 6. Februar 2013
Komodowaran
![]() | |
| Foto: Free Software Foundation |
Sie wirken täuschend
langsam und träge. Das verleitet schnell dazu, viel näher an
Komodowarane heran zu gehen, als gut ist. Dazu kommt, dass die
durchaus starken und wehrhaften Tiere so recht schnell die Angst vor
dem Menschen verlieren. Im Komodo-Nationalpark der Insel Rinca in
Indonesien, drang jetzt eine der Echsen in einen Verkaufsschalter ein
und bis den dort arbeitenden Ticket-Verkäufer ins Bein.
Auch ein zur
Hilfe kommende Ranger wurde beim Versuch den Waran zurück zu
treiben, gebissen. Die Bisse selbst sind zwar nicht tödlich, doch
der Speichel der Tiere enthält neben unzähligen Bakterien ein Gift,
dass ihre Beutetiere lähmen soll. Komodowarane können bis zu drei
Metern lang und 70 Kilo schwer werden. Im ausgewachsenen Zustand
ernähren sie sich von anderen Echsen und Säugetieren, bis hin zu
adulten Wildschweinen und Hirschen. Sie stehen auf der Roten Liste
für vom Aussterben bedrohten Tierarten, was hauptsächlich auf das
Schrumpfen ihres Lebensraumes zurückzuführen ist.
Dienstag, 5. Februar 2013
Seltene Fossilienfunde
| Foto: Powerhauer |
Die Untersuchung der Überreste ergab, dass die Tiere, eine Vorgängerart der heute lebenden Füchse, vor rund 2 Millionen Jahren in Südafrika lebten. Die Abstammung von Füchsen ist aufgrund der seltenen Fossilienfunde noch sehr wenig erforscht. Da Füchse und Hunde gemeinsame Vorfahren haben, liefern die Ergebnisse der Fossilienforschung auch Schlüsse über unsere liebsten Haustiere.
Dienstag, 22. Januar 2013
Erstmals in Tiefsee Riesenkalmar gefilmt
Es ist eine kleine Sensation. Meeresbiologen aus
Japan ist es zum ersten Mal gelungen, einen Riesenkalmar in seinem
natürlichen Lebensraum zu filmen. Die Aufnahmen eines acht Meter
langen Kalmars entstanden in 600 bis 900
Metern Tiefe. Das Tier "glänzte und war schön. Ich war so ergriffen, als ich ihn mit eigenen Augen sah", freute sich Tsunemi Kubodera, vom nationalen Wissenschaftsmuseum in Tokio bei einem Interview. Tsunemi Kubodera ist Experte für Riesenkalmare, deren wissenschaftlicher Name Architeuthis lautet. Für die Aufnahmen tauchte er insgesamt 400 Stunden, in einem, speziell für Tiefseeerkundungen konstruiertem U-Boot. Mit seinen acht Metern gehört das gefilmte Tier noch zu den kleineren Exemplaren seiner Art.
So wurde 1887 ein 18,3 Metern langer Riesenkalmar, an den Strand von Wellington gespült. Riesenkalmare galten aufgrund ihrer Größe und Seltenheit in den vergangenen Jahrhunderten als Seeungeheuer, um die sich viele Geschichten ranken. So glaubte man beispielsweise, dass sie ganze Schiffe in die Tiefe ziehen könnten.
Metern Tiefe. Das Tier "glänzte und war schön. Ich war so ergriffen, als ich ihn mit eigenen Augen sah", freute sich Tsunemi Kubodera, vom nationalen Wissenschaftsmuseum in Tokio bei einem Interview. Tsunemi Kubodera ist Experte für Riesenkalmare, deren wissenschaftlicher Name Architeuthis lautet. Für die Aufnahmen tauchte er insgesamt 400 Stunden, in einem, speziell für Tiefseeerkundungen konstruiertem U-Boot. Mit seinen acht Metern gehört das gefilmte Tier noch zu den kleineren Exemplaren seiner Art.
So wurde 1887 ein 18,3 Metern langer Riesenkalmar, an den Strand von Wellington gespült. Riesenkalmare galten aufgrund ihrer Größe und Seltenheit in den vergangenen Jahrhunderten als Seeungeheuer, um die sich viele Geschichten ranken. So glaubte man beispielsweise, dass sie ganze Schiffe in die Tiefe ziehen könnten.
Samstag, 19. Januar 2013
Sambia will Löwen und Leoparden unter Naturschutz stellen
Auch die Regierung von Sambia verbietet jetzt die
Jagd auf Leoparden und Löwen. Die Intention dafür ist allerdings
nicht der Naturschutz, sondern die befürchteten Verluste für die
Tourismusbranche. "Wir haben haben einfach nicht mehr genügend
Raubkatzen, um sie für die Jagd freizugeben", erklärte die
Tourismusministerin Sambias, Sylvia Masebo, in einem Interview
gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
Aktuellen Schätzungen ist die Zahl der Großraubkatzen in Afrika stark rückläufig. Zwar sind auch die angebotenen Jagd-Safaris sehr lukrativ, langfristig wird durch das Töten der Tiere jedoch die gesamte Grundlage des Tourismus zerstört. Durch die Bejagung und vor allem die Zerstörung desLebensraums der Tiere, haben sich deren Populationen gefährlich verringert. In Sambia leben nur noch zwischen 2500 und 4500 Löwen in freier Wildbahn. Genauere Zahlen liegen dem Tourismusministerium nicht vor, da der Schutz von Löwen und Leoparden bisher als unnötig angesehen wurde.
Aktuellen Schätzungen ist die Zahl der Großraubkatzen in Afrika stark rückläufig. Zwar sind auch die angebotenen Jagd-Safaris sehr lukrativ, langfristig wird durch das Töten der Tiere jedoch die gesamte Grundlage des Tourismus zerstört. Durch die Bejagung und vor allem die Zerstörung desLebensraums der Tiere, haben sich deren Populationen gefährlich verringert. In Sambia leben nur noch zwischen 2500 und 4500 Löwen in freier Wildbahn. Genauere Zahlen liegen dem Tourismusministerium nicht vor, da der Schutz von Löwen und Leoparden bisher als unnötig angesehen wurde.
Freitag, 18. Januar 2013
Auch Hummer fühlen Schmerz
Das auch Hummer Schmerz fühlen können, wurde lange
ignoriert, um nicht die bisherigen Kochgewohnheiten ändern zu
müssen. Jetzt ist es jedoch amtlich. Wissenschaftler konnten
nachweisen, dass auch Krustentiere wie Hummer Schmerzen empfinden.
Ein Forscherteam der Universität Belfast veröffentlichte jetzt den Ablauf und die Ergebnisse ihrer Untersuchungen. Dafür wurden 90 Strandkrabben (Carcinus maenas) in speziell präparierten Aquarien untergebracht. In der Höhle, die von den Tieren bevorzugt wurde, erhielten sie dann Elektroschocks. Bereits nach zweimaliger Anwendung mieden die Krabben die ehemals beliebte Höhle. "Die Krabben haben gelernt, den Unterschlupf zu meiden, in dem sie einen Schlag erhielten",
erklärte der Biologe Bob Elwood, der Teamleiter der Untersuchung. "Milliarden Krustentiere werden gefangen oder für die Lebensmittelindustrie gezüchtet. Im Vergleich zu Säugetieren genießen sie praktisch keinerlei Schutz aufgrund der Annahme, dass sie keinen Schmerz fühlen. Unsere Forschungen belegen das Gegenteil".
Ein Forscherteam der Universität Belfast veröffentlichte jetzt den Ablauf und die Ergebnisse ihrer Untersuchungen. Dafür wurden 90 Strandkrabben (Carcinus maenas) in speziell präparierten Aquarien untergebracht. In der Höhle, die von den Tieren bevorzugt wurde, erhielten sie dann Elektroschocks. Bereits nach zweimaliger Anwendung mieden die Krabben die ehemals beliebte Höhle. "Die Krabben haben gelernt, den Unterschlupf zu meiden, in dem sie einen Schlag erhielten",
erklärte der Biologe Bob Elwood, der Teamleiter der Untersuchung. "Milliarden Krustentiere werden gefangen oder für die Lebensmittelindustrie gezüchtet. Im Vergleich zu Säugetieren genießen sie praktisch keinerlei Schutz aufgrund der Annahme, dass sie keinen Schmerz fühlen. Unsere Forschungen belegen das Gegenteil".
Mittwoch, 16. Januar 2013
Größter Blauflossenthunfisch für 1,4 Millionen verkauft
Einer der größten Blauflossenthunfische, die jemals
gefunden wurden, ist jetzt auf dem berühmten Tsukiji-Fischmarkt in
Tokio versteigert worden. 222 Kilo brachte der Gigant auf die Wage.
Auch der erzielte Preis ist gigantisch. Für 1,4 Millionen Euro wurde der Blauflossenthunfisch versteigert. Dies ist ein neuer Rekordpreis, der dreimal so hoch ist, wie der erzielte Höchstpreis bei der Versteigerung im Jahr davor. Der Blauflossenthunfisch, auch Roter Thun genannt, wird von Japan aus in die ganze Welt verkauft.
Rund drei Viertel des globalen Thunfisch-Verzehrs wird durch Japan gedeckt. Inzwischen sind die Bestände des Blauflossenthunfisch stark dezimiert und ihr Überleben gefährdet.
Auch der erzielte Preis ist gigantisch. Für 1,4 Millionen Euro wurde der Blauflossenthunfisch versteigert. Dies ist ein neuer Rekordpreis, der dreimal so hoch ist, wie der erzielte Höchstpreis bei der Versteigerung im Jahr davor. Der Blauflossenthunfisch, auch Roter Thun genannt, wird von Japan aus in die ganze Welt verkauft.
Rund drei Viertel des globalen Thunfisch-Verzehrs wird durch Japan gedeckt. Inzwischen sind die Bestände des Blauflossenthunfisch stark dezimiert und ihr Überleben gefährdet.
Freitag, 21. Dezember 2012
Luchse in Ungarn
![]() |
| Sibirischer Luchs (L.l. wrangeli) |
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Naturschützer fordert bessere Methoden für Arterhalt
Viele Tierarten sind bereits jetzt nur noch in Zoos
oder Tierparks anzutreffen, da ihr natürlich Lebensraum zerstört
wurde. Deshalb versuchen viele Zoos für seltene Tierarten eigene
Populationen aufzubauen. Nach Meinung des US-amerikanischen
Naturschützers Kent Redford, ist dies zwar ein guter Anfang, aber
nicht ausreichend, um bedrohte Arten zu erhalten. Viele Tierarten
vermehren sich
in Gefangenschaft nur selten und gelingt es doch, so lassen sich die gezüchteten Tiere kaum auswildern, da sie nicht auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet sind. Im Fachmagazin „Science“ forderte der Biologe deshalb neue Konzepte für Zoos, um verstärkt die Arterhaltung gefährdeter Tierarten zu fördern. So könnten beispielsweise kleine Wildpopulationen durch junge Zuchttiere aufgestockt werden, oder wilde Jungtiere in Freigehegen stärker geschützt werden.
Auch können bei kleineren Wildpopulationen einzelne Jungtiere oder Gelege gegen gezüchtete ausgetauscht werden, um Inzucht zu vermeiden und damit die Widerstandsfähigkeit der Population zu verbessern. Alternativ könnten auch Zootiere mit Keimzellen wilder Tiere gekreuzt und die daraus resultierenden Nachkommen ausgewildert werden. Allerdings eignet sich nicht jede Methode auch für jede Tierart. Arten mit starken sozialen Bindungen, müssten anders betreut werden, als Tierarten, die während ihrer Aufzuchtzeit weniger von ihrem Umfeld beeinflusst werden. Zoos und Tierparks könnten und sollten aber bei der Unterstützung der Arterhaltung eine wesentlich größere Rolle spielen, als bisher.
in Gefangenschaft nur selten und gelingt es doch, so lassen sich die gezüchteten Tiere kaum auswildern, da sie nicht auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet sind. Im Fachmagazin „Science“ forderte der Biologe deshalb neue Konzepte für Zoos, um verstärkt die Arterhaltung gefährdeter Tierarten zu fördern. So könnten beispielsweise kleine Wildpopulationen durch junge Zuchttiere aufgestockt werden, oder wilde Jungtiere in Freigehegen stärker geschützt werden.
Auch können bei kleineren Wildpopulationen einzelne Jungtiere oder Gelege gegen gezüchtete ausgetauscht werden, um Inzucht zu vermeiden und damit die Widerstandsfähigkeit der Population zu verbessern. Alternativ könnten auch Zootiere mit Keimzellen wilder Tiere gekreuzt und die daraus resultierenden Nachkommen ausgewildert werden. Allerdings eignet sich nicht jede Methode auch für jede Tierart. Arten mit starken sozialen Bindungen, müssten anders betreut werden, als Tierarten, die während ihrer Aufzuchtzeit weniger von ihrem Umfeld beeinflusst werden. Zoos und Tierparks könnten und sollten aber bei der Unterstützung der Arterhaltung eine wesentlich größere Rolle spielen, als bisher.
Abonnieren
Posts (Atom)










.jpg)
