Wilderer haben die letzten noch wildlebenden Java-Nashörner in Vietnam ausgerottet, wie der Umweltschutzbund WWF mitteilte. Damit gibt es weltweit nur noch 50 der seltenen Tiere in freier Wildbahn, die in einem kleinen Nationalpark in Indonesien, auf der Insel Java, leben. "Das letzte Java-Nashorn in Vietnam ist für immer verschwunden.
Das Land hat einen Teil seines Naturerbes verloren", bedauert der örtliche WWF-Chef, Tran Thi Minh Hien. Java-Nashörner wurden vor allem wegen ihres Horns getötet, da viele Menschen dem eine positive medizinische Wirksamkeit zuschreiben.
Dabei ist nach Meinung der vietnamesischen Regierung, selbst den sogenannten Heilern klar, das Hornpulver nicht wirksam ist. Die Regierung macht den Aberglauben für die Ausrottung der Tiere verantwortlich. Viele Menschen waren bereit, hohe Summen für Pulver aus Nashorn zu bezahlen, obwohl dieses nachweislich wirkungslos ist.
Dienstag, 25. Oktober 2011
Samstag, 22. Oktober 2011
Zoll findet 261 Rotknievogelspinnen
261 Vogelspinnen fanden Zöllner des Züricher Flughafens bei einem Schweizer, der die Tiere aus der Dominikanischen Republik in die Schweiz einschmuggeln wollte. Dabei handelt es sich um seltene mexikanische Rotknievogelspinnen, die unter Naturschutz stechen.
Für Menschen sind diese Vogelspinnen ungiftig. Durch die unsachgemäße Aufbewahrung der Spinnen, überlebten zehn von ihnen den Transport nicht. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Schmugglers fanden die Beamten 665 weitere Spinnen und fleischfressende Hundertfüssler. Letztere stehen nicht unter besonderem Schutz, weshalb die Hundertfüssler nicht eingezogen wurden. Für den Schmuggel der Spinnen muss sich der Mann jetzt vor Gericht verantworten.
Für Menschen sind diese Vogelspinnen ungiftig. Durch die unsachgemäße Aufbewahrung der Spinnen, überlebten zehn von ihnen den Transport nicht. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Schmugglers fanden die Beamten 665 weitere Spinnen und fleischfressende Hundertfüssler. Letztere stehen nicht unter besonderem Schutz, weshalb die Hundertfüssler nicht eingezogen wurden. Für den Schmuggel der Spinnen muss sich der Mann jetzt vor Gericht verantworten.
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Krokodile bedrohen Stadtbewohner nach Überschwemmung
In der Thailändischen Statt Ayutthaya, werden die Bewohner derzeit von Krokodilen in ihren Straßen bedroht. Circa hundert Tiere wurden während des Hochwassers aus einer Aufzuchtanlage für Krokodile heraus geschwemmt und laufen nun durch die Straßen der Stadt.
25 Euro Prämie hat die Krokodilfarm für jedes Tier ausgesetzt, das lebend gefangen wird. "Die Krokodile müssen gefangen werden, um die Sicherheit der Einwohner zu garantieren", fordert auch der thailändische Gesundheitsminister Vitthaya Buranasiri - eine typische Politiker-Aussage, da dies wohl auch so jedem Menschen klar sein dürfte.
Die Krokodilplage ist allerdings derzeit Thailands geringstes Problem. Schwere, anhaltende Regenfälle haben in Thailand zu den schwersten Hochwassern seit Jahrzehnten geführt. Bereits 300 Menschen starben in den Fluten. Inzwischen wurde eine Telefonhotline eingerichtet, bei der Menschen anrufen können, wenn sie Krokodile, Schlangen oder Tiger in einer Stadt oder Gemeinde sichten.
25 Euro Prämie hat die Krokodilfarm für jedes Tier ausgesetzt, das lebend gefangen wird. "Die Krokodile müssen gefangen werden, um die Sicherheit der Einwohner zu garantieren", fordert auch der thailändische Gesundheitsminister Vitthaya Buranasiri - eine typische Politiker-Aussage, da dies wohl auch so jedem Menschen klar sein dürfte.
Die Krokodilplage ist allerdings derzeit Thailands geringstes Problem. Schwere, anhaltende Regenfälle haben in Thailand zu den schwersten Hochwassern seit Jahrzehnten geführt. Bereits 300 Menschen starben in den Fluten. Inzwischen wurde eine Telefonhotline eingerichtet, bei der Menschen anrufen können, wenn sie Krokodile, Schlangen oder Tiger in einer Stadt oder Gemeinde sichten.
Sonntag, 16. Oktober 2011
Unbekannte Krankheit tötet Robben in der Arktis
Seit Beginn dieses Sommers hat eine bisher unbekannte Krankheit mehrere Dutzend Robben in der Arktis befallen und getötet. Seit Juli wurden allein von der US-amerika- nischen Meeresbehörde (NOAA) 107 erkrankte Ringelrobben registriert.
Die Krankheit zeigt sich durch starken Fellausfall, Hautgeschwüre, Lethargie und Atembeschwerden, bevor die Tiere verenden. Auch die Behörden Russlands und Kanadas haben Tiere mit diesem Krankheitsbild gesichtet.
In Alaska scheinen auch Walrosse von der unbekannten Krankheit betroffen zu sein. Erste Labortests konnten die Ursache der Krankheit bislang nicht klären. Ein internationales Wissenschaftlerteam will jetzt genauere Untersuchungen durchführen um den Krankheitserreger zu finden.
Die Krankheit zeigt sich durch starken Fellausfall, Hautgeschwüre, Lethargie und Atembeschwerden, bevor die Tiere verenden. Auch die Behörden Russlands und Kanadas haben Tiere mit diesem Krankheitsbild gesichtet.
In Alaska scheinen auch Walrosse von der unbekannten Krankheit betroffen zu sein. Erste Labortests konnten die Ursache der Krankheit bislang nicht klären. Ein internationales Wissenschaftlerteam will jetzt genauere Untersuchungen durchführen um den Krankheitserreger zu finden.
Samstag, 15. Oktober 2011
Alte Socken gegen Wildunfälle
In Schleswig-Holstein plant der ADAC gemeinsam mit den Jägern der Region, Autounfälle durch Wildtieren mittels Duftstoffen zu verhindern. Dafür wurde ein nach alten Socken riechender Schaum entwickelt, der an Rändern von Landstraßen deponiert wird.
Dadurch sollen Wildtiere, die im Begriff sind die Straße zu überqueren, irritiert werden, so dass sie stehenbleiben. Das gäbe Autofahrern mehr Zeit, sie zu sehen und ihr Tempo zu verringern. Zum Test wurde ein erstes Duftdepot an einem Unfallschwerpunkt an der B 201 errichtet.
Weitere Tests in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sind in Planung. Allein 2010 kam es in Deutschland bei 2669 Wildunfällen zu Personenschaden. Wildtiere wandern meist in der Dämmerung, was ihre Ortung für Autofahrer erschwert und die Gefahr eines Unfalls erhöht.
Dadurch sollen Wildtiere, die im Begriff sind die Straße zu überqueren, irritiert werden, so dass sie stehenbleiben. Das gäbe Autofahrern mehr Zeit, sie zu sehen und ihr Tempo zu verringern. Zum Test wurde ein erstes Duftdepot an einem Unfallschwerpunkt an der B 201 errichtet.
Weitere Tests in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sind in Planung. Allein 2010 kam es in Deutschland bei 2669 Wildunfällen zu Personenschaden. Wildtiere wandern meist in der Dämmerung, was ihre Ortung für Autofahrer erschwert und die Gefahr eines Unfalls erhöht.
Freitag, 14. Oktober 2011
Nilpferd in Schwerin entlaufen
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| foto dontworry |
Eine Zirkussprecherin erklärte, dass ein Tierpfleger das Gehegetor nicht richtig verschlossen hatte. Das 26 Jahre alte Nilpfert "Yedi" nutzte die Gelegenheit sich eine Extraportion frisches Gras
einzuverleiben und machte einen kleinen Ausflug in die Umgebung. Nilpferde bekommen neben Grünfutter noch Heu, Obst und eine spezielle Körnermischung. Als das Tier müde wurde, lies es sich problemlos wieder nach Hause führen.
Montag, 10. Oktober 2011
800 Papua-Weichschildkröten gerettet
| foto: 4028mdk09 |
Es handelt sich dabei um seltene Papua-Weichschildkröten, die bei der Beschlagnahmung erst wenige Tage alt waren.
Diese sind als Haustiere in Hongkong und China sehr beliebt, weshalb der Schmuggel mit ihnen noch immer floriert. Aufgrund des Schmuggels ist der Bestand der Papua-Weichschildkröten stark gefährdet.
Die inzwischen gekräftigten Jungtiere werden in dieser Woche an den indonesischen Nationalpark Merauke überstellt, von wo aus sie nach einer Eingewöhnungszeit auf der Insel Papua ausgesetzt werden sollen.
Montag, 26. September 2011
Tropischer Virus mögliche Ursache für Amselsterben
In Süddeutschland wird seit rund drei Monaten ein massives Amselsterben registriert, von dem vorrangig Vöglel in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz betroffen sind. Bei Untersuchungen des Berhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg, wurden Usutu-Viren in mehreren Organen einer untersuchten toten Amsel gefunden.
Der Usutu-Virus stammt aus Afrika und kann durch Mücken übertragen werden. Erstmals wurde der Virus im vergangenen Jahr in einer Stechmücke in Deutschland nachgewiesen. Auch auf Menschen kann der Virus übertragen werden. Er löst eine Fiebererkrankung aus, die bei geschwächten Menschen zur Gehirnhautentzündung führen kann.
"Der Befund ist zwar alarmierend, da Usutu-Viren auch den Menschen infizieren können, jedoch sind in Deutschland bisher keine Infektionen von Menschen diagnostiziert worden", erklärte Jonas Schmidt-Chanasit, einer der Mitarbeiter des Instituts für Tropenmedizin. Langfristig werden wir uns allerdings aufgrund der globalen Erwärmung mit dem häufigeren Auftreten solcher "exotischen" Krankheiten abfinden müssen.
Der Usutu-Virus stammt aus Afrika und kann durch Mücken übertragen werden. Erstmals wurde der Virus im vergangenen Jahr in einer Stechmücke in Deutschland nachgewiesen. Auch auf Menschen kann der Virus übertragen werden. Er löst eine Fiebererkrankung aus, die bei geschwächten Menschen zur Gehirnhautentzündung führen kann.
"Der Befund ist zwar alarmierend, da Usutu-Viren auch den Menschen infizieren können, jedoch sind in Deutschland bisher keine Infektionen von Menschen diagnostiziert worden", erklärte Jonas Schmidt-Chanasit, einer der Mitarbeiter des Instituts für Tropenmedizin. Langfristig werden wir uns allerdings aufgrund der globalen Erwärmung mit dem häufigeren Auftreten solcher "exotischen" Krankheiten abfinden müssen.
Mittwoch, 14. September 2011
Diebe stehlen 84 Brieftauben
Tiere haben nicht nur einen symbolischen Wert, sondern auch einen, der sich in genauen Zahlen ausdrücken lässt. Das musste jetzt auch ein Taubenzüchter erfahren. Unbekannte Täter brachen in ein privates Gartenhaus in der Nähe von Zürich ein und stahlen 84 Brieftauben.
Diese hatten einen Wert von rund 10.000 Euro. Wie es den Tätern gelang, die lebende Fracht unerkannt zu transportieren und was sie mit dem Tauben vorhaben, wurde bisher nicht bekannt.
Diese hatten einen Wert von rund 10.000 Euro. Wie es den Tätern gelang, die lebende Fracht unerkannt zu transportieren und was sie mit dem Tauben vorhaben, wurde bisher nicht bekannt.
Mittwoch, 7. September 2011
Ältester bekannter Seehund gestorben
Der älteste Seehund der Welt ist in der vergangenen Woche gestorben. Die Seehündin namens Else lebte in den Niederlanden und erreichte das stattliche Alter von 53 Jahren.
"Sie war weltweit der älteste Seehund in Gefangenschaft. Obwohl sie fast blind war, ging es ihr bis zum Schluss gut.", erzählte eine Mitarbeiterin des
Tierparks. Else kam im Zoo von Amsterdam zur welt und lebte in den letzten zehn Jahren in Ouwenhand.
"Sie war weltweit der älteste Seehund in Gefangenschaft. Obwohl sie fast blind war, ging es ihr bis zum Schluss gut.", erzählte eine Mitarbeiterin des
Tierparks. Else kam im Zoo von Amsterdam zur welt und lebte in den letzten zehn Jahren in Ouwenhand.
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