In Süddeutschland wird seit rund drei Monaten ein massives Amselsterben registriert, von dem vorrangig Vöglel in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz betroffen sind. Bei Untersuchungen des Berhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg, wurden Usutu-Viren in mehreren Organen einer untersuchten toten Amsel gefunden.
Der Usutu-Virus stammt aus Afrika und kann durch Mücken übertragen werden. Erstmals wurde der Virus im vergangenen Jahr in einer Stechmücke in Deutschland nachgewiesen. Auch auf Menschen kann der Virus übertragen werden. Er löst eine Fiebererkrankung aus, die bei geschwächten Menschen zur Gehirnhautentzündung führen kann.
"Der Befund ist zwar alarmierend, da Usutu-Viren auch den Menschen infizieren können, jedoch sind in Deutschland bisher keine Infektionen von Menschen diagnostiziert worden", erklärte Jonas Schmidt-Chanasit, einer der Mitarbeiter des Instituts für Tropenmedizin. Langfristig werden wir uns allerdings aufgrund der globalen Erwärmung mit dem häufigeren Auftreten solcher "exotischen" Krankheiten abfinden müssen.
Montag, 26. September 2011
Mittwoch, 14. September 2011
Diebe stehlen 84 Brieftauben
Tiere haben nicht nur einen symbolischen Wert, sondern auch einen, der sich in genauen Zahlen ausdrücken lässt. Das musste jetzt auch ein Taubenzüchter erfahren. Unbekannte Täter brachen in ein privates Gartenhaus in der Nähe von Zürich ein und stahlen 84 Brieftauben.
Diese hatten einen Wert von rund 10.000 Euro. Wie es den Tätern gelang, die lebende Fracht unerkannt zu transportieren und was sie mit dem Tauben vorhaben, wurde bisher nicht bekannt.
Diese hatten einen Wert von rund 10.000 Euro. Wie es den Tätern gelang, die lebende Fracht unerkannt zu transportieren und was sie mit dem Tauben vorhaben, wurde bisher nicht bekannt.
Mittwoch, 7. September 2011
Ältester bekannter Seehund gestorben
Der älteste Seehund der Welt ist in der vergangenen Woche gestorben. Die Seehündin namens Else lebte in den Niederlanden und erreichte das stattliche Alter von 53 Jahren.
"Sie war weltweit der älteste Seehund in Gefangenschaft. Obwohl sie fast blind war, ging es ihr bis zum Schluss gut.", erzählte eine Mitarbeiterin des
Tierparks. Else kam im Zoo von Amsterdam zur welt und lebte in den letzten zehn Jahren in Ouwenhand.
"Sie war weltweit der älteste Seehund in Gefangenschaft. Obwohl sie fast blind war, ging es ihr bis zum Schluss gut.", erzählte eine Mitarbeiterin des
Tierparks. Else kam im Zoo von Amsterdam zur welt und lebte in den letzten zehn Jahren in Ouwenhand.
Dienstag, 6. September 2011
EU gibt 2 Millionen für Tier-Homöopathieforschung aus
Wie jetzt durch einen Bericht der "Daily Mail" bekannt wurde, will das EU-Parlament die Erforschung von Homöopathie bei Tieren mit einer Fördersumme in Höhe von 2 Millionen Euro unterstützen. Im Rahmen des Projektes sollen alle bisher gesammelten Daten zum Thema Homöopathie zusammengetragen und überprüft werden.
Viele Menschen sehen den Plan skeptisch und beurteilen ihn als Geldverschwendung, da bereits nachgewiesen wurde, dass homöopathische Arzneimittel keinen Wirkstoff-bedingten Nutzen bringen, sondern die Patienten lediglich vom Glauben an deren Wirksamkeit profitieren. Das jedoch ist bei Tieren unmöglich, weshalb auch Homöopathie für Tiere wenig Sinn hat. Andererseits wird es auch Zeit, dass für die zuständigen Gremien nutzbare Analysen vorliegen, um Anträge auf Fördermittel ggf. problemlos ablehnen zu können.
Ein kleines Risiko, zumindest aus Sicht des Nicht-Gläubigen, bleibt jedoch bestehen; Tiere können zwar nicht an Plazebos glauben, doch von der Zuwendung ihrer Halter oder Pfleger, profitieren sie und damit auch ihr gesundheitlicher Zustand, auch wenn sie krank sind, so dass eindeutig verneinende Ergebnisse wohl kaum erzielt werden können.
Viele Menschen sehen den Plan skeptisch und beurteilen ihn als Geldverschwendung, da bereits nachgewiesen wurde, dass homöopathische Arzneimittel keinen Wirkstoff-bedingten Nutzen bringen, sondern die Patienten lediglich vom Glauben an deren Wirksamkeit profitieren. Das jedoch ist bei Tieren unmöglich, weshalb auch Homöopathie für Tiere wenig Sinn hat. Andererseits wird es auch Zeit, dass für die zuständigen Gremien nutzbare Analysen vorliegen, um Anträge auf Fördermittel ggf. problemlos ablehnen zu können.
Ein kleines Risiko, zumindest aus Sicht des Nicht-Gläubigen, bleibt jedoch bestehen; Tiere können zwar nicht an Plazebos glauben, doch von der Zuwendung ihrer Halter oder Pfleger, profitieren sie und damit auch ihr gesundheitlicher Zustand, auch wenn sie krank sind, so dass eindeutig verneinende Ergebnisse wohl kaum erzielt werden können.
Samstag, 3. September 2011
Schlangenschmuggel
Am Zoll des Münchner Flughafens haben Beamte im Handgepäck eines 22-jährigen Reisenden aus Australien 36 lebende Schlangen entdeckt. Dies ist der umfangreichste Fund lebender Tiere, der in den vergangenen Jahren im Zollamt München registriert wurde. Bei den Schlangen handelt es sich um junge Pythons. Der Schmuggler sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Freitag, 26. August 2011
Ferkel mögen lieber Milch einer Hündin
Kurios: Ein kubanischer Bauer wundert sich derzeit über das Verhalten seiner fünf Ferkel. Diese haben sich eine Hof-Hündin als neue Amme ausgesucht, obwohl ihre eigene Mutter sich gut um sie kümmert. Betritt die ebenfalls gerade Milch-tragende Hündin den Hof, laufen die fünf kleinen Ferkel zu ihr und säugen bei ihr.
An eventuellem Mangel liegt dies nicht, da die Schweine- mutter selbst ausreichend Milch hat. Trotzdem jammern und heulen die kleinen Schweine, wenn es der Hündin zu viel wird und sie den Hof verlässt.
An eventuellem Mangel liegt dies nicht, da die Schweine- mutter selbst ausreichend Milch hat. Trotzdem jammern und heulen die kleinen Schweine, wenn es der Hündin zu viel wird und sie den Hof verlässt.
Montag, 22. August 2011
Neun Rentiere vergiftet
| foto: free software foundation |
Bei Wesenberg wurde am Wochenende neun Rentiere, einer zwölfköpfigen Herde tot aufgefunden. Wie erste Ermittlungen ergaben, wurden die Tiere vergiftet. Ob es sich dabei um ein natürliches Gift, oder um einen Giftanschlag handelt, konnte noch nicht ermittelt werden. Betroffen sind ein Kalb, sechs Muttertiere und zwei Bullen. Auch die anderen, noch lebenden Rentiere leiden unter Vergiftungs-erscheinungen.
Donnerstag, 18. August 2011
Mimikry-Gen entdeckt
| foto mathieu joron |
Französische und britische Wissenschaftler haben jetzt das Gen entdeckt, dass bei einer Schmetterlingsart Südamerikas für den schnellen Wechsel des Aussehens verantwortlich ist. Der Heliconius numata ist in der Lage, in Sekundenschnelle die Muster seiner Flügel zu verändern, so dass er einem ungenießbaren Verwandten ähnelt.
Dadurch wird er im Notfall für Fressfeinde uninteressant, was seine Überlebenschancen erhöht. Lediglich ein einziges Gen setzt die Aktivierung der "Muster-Gene" in Gang. "Das ist erstaunlich und der Stoff für Science Fiction", erklärte Mathieu Joron, vom französischen Museum für Naturgeschichte.
Dadurch wird er im Notfall für Fressfeinde uninteressant, was seine Überlebenschancen erhöht. Lediglich ein einziges Gen setzt die Aktivierung der "Muster-Gene" in Gang. "Das ist erstaunlich und der Stoff für Science Fiction", erklärte Mathieu Joron, vom französischen Museum für Naturgeschichte.
Sonntag, 31. Juli 2011
Kirchen in Frankreich offen für Nachtschwärmer
Die meist ruhigen, alten Gemäuer von Kirchen und Burgen, waren schon immer beliebter Schlaf- und Wohnplatz für Eulen und Fledermäuse. Durch hohe Decken, Nischen in den Wänden und dicke Mauern die Lärm und Temperaturschwankungen mildern, sind diese alten Gebäude ideal geeignet für diese rar werdenden, nachtaktiven Tiere.
In der südfranzösischen Kleinstadt Millau konnte jetzt eine Vereinbarung zwischen den Gemeinden, den Kirchenvertretern und Tierschutzorganisationen getroffen werden die helfen soll, das wieder mehr Fledermäuse und Eulen Unterschlupf finden. Alle vier in Millau vorhandenen Kirchen werden in der Fortpflanzungszeit von April bis August ihre Dachböden und Kirchtürme für die vom Aussterben bedrohten Tiere öffnen und dort das Anbringen von Nistkästen zulassen. Eine gute und lohnende Zusammenarbeit, zu der sich hoffentlich noch viele Gemeinden und Kirchen durchringen können.
In der südfranzösischen Kleinstadt Millau konnte jetzt eine Vereinbarung zwischen den Gemeinden, den Kirchenvertretern und Tierschutzorganisationen getroffen werden die helfen soll, das wieder mehr Fledermäuse und Eulen Unterschlupf finden. Alle vier in Millau vorhandenen Kirchen werden in der Fortpflanzungszeit von April bis August ihre Dachböden und Kirchtürme für die vom Aussterben bedrohten Tiere öffnen und dort das Anbringen von Nistkästen zulassen. Eine gute und lohnende Zusammenarbeit, zu der sich hoffentlich noch viele Gemeinden und Kirchen durchringen können.
Samstag, 16. Juli 2011
EU ringt um neues Fischereirecht
Noch in diesem Jahr will die Europäische Union eine notwendige Reform des Fischereirechts erarbeiten. Dies ist notwendig, um ein baldiges Aussterben unserer wichtigsten "Nutzfische" zu verhindern, wie die Fischereikommissarin Maria Damanaki, anmahnt. Dafür sollen die Fangquoten zukünftig allein nach strengen wissenschaftlichen Kriterien festgelegt werden.
Außerdem will die EU das zurück werfen des sogenannten Beifangs verbieten. Damit werden die Fangquoten aktuell manipuliert, indem Fische die nicht den geforderten Größenmaßen entsprechen, oder die nicht zu den finanziell gewinnträchtigen Arten gehören, wieder ins Meer zurück geworfen werden. Diese sind aber oft schon tot oder so stark verletzt, dass sie binnen kürzester Zeit im Meer verenden.
Rund 25 Prozent aller gefangenen Fische werden als Beifang behandelt, so dass wesentlich mehr Fische sterben, als laut Fangquoten gestattet. Bereits jetzt müssen mehrere Arten aus den Meeren anderer Länder importiert werden, da sie in Europa fast ausgestorben sind. Eine Änderung der derzeitigen Regelung ist also dringend nötig, wenn wir nicht zeitnah ein neues totes Meer haben wollen.
Außerdem will die EU das zurück werfen des sogenannten Beifangs verbieten. Damit werden die Fangquoten aktuell manipuliert, indem Fische die nicht den geforderten Größenmaßen entsprechen, oder die nicht zu den finanziell gewinnträchtigen Arten gehören, wieder ins Meer zurück geworfen werden. Diese sind aber oft schon tot oder so stark verletzt, dass sie binnen kürzester Zeit im Meer verenden.
Rund 25 Prozent aller gefangenen Fische werden als Beifang behandelt, so dass wesentlich mehr Fische sterben, als laut Fangquoten gestattet. Bereits jetzt müssen mehrere Arten aus den Meeren anderer Länder importiert werden, da sie in Europa fast ausgestorben sind. Eine Änderung der derzeitigen Regelung ist also dringend nötig, wenn wir nicht zeitnah ein neues totes Meer haben wollen.
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